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Probeläuten auf dem Gießereigelände (Foto: Museum Erding)
Kulturgenuss am Abend! Öffentliche Abendführung im Museum Erding
Aufstieg und Niedergang der Erdinger Glockengießer

Führung: Doris Bauer

28. Januar 2026 19:00
bis
20:00

Erfahren Sie Wissenswertes und Details zum Wirken der erfolgreichen Glockengießer-Familien Bachmair und Czudnochowsky sowie zum komplizierten Herstellungsprozess und zur Glockenakustik.

 

Über 8000 Glocken wurden von 1850 bis 1971 in Erding gegossen und läuten teilweise noch heute auf allen Kontinenten.

 

Drei Generationen der Bachmairs begründeten den Ruhm der Erdinger Glockengießerei. Für das Franziskanerkloster in Nazareth wurde beispielsweise 1873 von Josef Bachmair d. Ä. (1823-1873) eine 500 kg schwere Ave-Maria-Glocke in Erding gegossen und auf einer abenteuerlichen Reise in das „Heilige Land“ transportiert.

 

Weltweiten Ruhm erlangte die Erdinger Glockengießerei unter dem Karl Czudnochowsky (1900-1977) nach dem Zweiten Weltkrieg. Er schuf gewaltige Geläute und Einzelglocken, so z.B. 1955-58 das Geläut für die Klosterkirche Montserrat bei Barcelona das größte Geläut, das je in Erding gegossen wurde. Über 7000 Glocken stammen allein aus seiner Zeit als Glockengießermeister in Erding.

 

Es ergeht herzliche Einladung seitens des Museums Erding!

 

Eintritt frei, Führung 4,00 Euro (ermäßigt mit Ehrenamtskarte 2,00 Euro) 

 

Eine Anmeldung ist möglich, aber nicht erforderlich.